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Sport trotz Asthma?

Asthma und Sport sind kein Widerspruch


Asthma und Sport sind kein Widerspruch, sondern gehören zusammen! Sport kann zwar ein Auslöser für asthmatische Beschwerden sein, aber Sport gehört auch unverzichtbar zur kindlichen Entwicklung dazu, natürlich auch für Kinder mit Asthma.

Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass sich ein guter Trainingszustand günstig auf das Asthma auswirkt. Regelmäßiges Training verbessert bei jedem Menschen die Lungenfunktion, und so steigt auch beim Asthmakranken die Reizschwelle für die Auslösung eines Asthmaanfalls.

Ziel eines Trainings sollte sein, dass Asthma-Kranke unbeschwert sportlich aktiv sein können. Die Voraussetzung dafür ist eine medikamentöse Behandlung,die dem Schweregrad des Asthmas entspricht.

 

Welcher Sport ist geeignet?


Ausdauersportarten
mit gleichmäßigen, wiederkehrenden Bewegungsabläufen wie Radfahren, Schwimmen, Walken oder Laufen sind dann zu bevorzugen, wenn die allgemeine Ausdauer verbessert sowie Atmung und Asthma beeinflusst werden sollen. Die anzustrebende Pulsfrequenz sollte 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz sein.

Trainingseinheiten à etwa 30 Minuten sollten an Asthma erkrankte Personen wenigstens drei- bis höchstens fünfmal pro Woche absolvieren. Besonders wichtig für Asthmatiker ist es, sich vor sportlichen Belastungen gründlich aufzuwärmen. Ein zu schneller Belastungsbeginn kann dazu führen, dass sich die Bronchien verengen. Im ungünstigsten Fall kommt es bei Betroffenen dann zu Hyperventilation und Atemnot.

Die Teilnahme an Wettkämpfen in diesen oder anderen Sportarten (zum Beispiel Fußball) inklusive des notwendigen Trainings sind für Asthma-Betroffene nicht grundsätzlich verboten. Voraussetzung ist allerdings, dass das Asthma konsequent und systematisch behandelt und kontrolliert wird. Zur Ermutigung: Es gibt einige Weltklassesportler in verschiedenen Sportarten, die Asthmatiker sind.

 

Was muss man beachten?


Jeder Asthma-Patient sollte sich gründlich untersuchen lassen, bevor er mit dem sportlichen Training beginnt. Dazu gehört auch ein ergometrischer Belastungstest. So lässt sich der Trainingszustand besser beurteilen; außerdem ist der Test eine gute Grundlage für die Trainingsberater. Folgendes ist zu beachten:

 

Wichtiger Hinweis!


Bevor Sie mit dem Üben anfangen, vergewissern Sie sich, dass Sie den körperlichen Anstrengungen gewachsen sind. Sollten Sie diesbezüglich unsicher sein, so konsultieren Sie vorher Ihren Hausarzt!

Was ist Anstrenungs-Asthma?


Die Atemwege von Asthmatikern reagieren auf unspezifische Reize wie trockene und kalte Luft überempfindlich und verengen sich. Körperliche Belastung gehört neben Allergien und Infektionen zu den wichtigsten Auslösern eines Asthma-Anfalls.

Innerhalb weniger Minuten nach Beginn einer körperlichen Anstrengung kommt es bei vielen Menschen - mit oder ohne Asthma - zu Atemnot. In den meisten Fällen ist dies durch einen schlechten Trainingszustand zu erklären. Bei gesunden Menschen hört die Atemnot von selbst auf, wenn man die körperliche Anstrengung beendet. Bei Asthmatikern löst die Anstrengung dagegen eine Kettenreaktion verschiedener krankhafter Vorgänge im Körper aus. Die Atemwege verengen sich und die daraus resultierende Atemnot geht auch nicht gleich von alleine weg, wenn man die Anstrengung stoppt.

Mehr als die Hälfte aller Asthma-Patienten leiden unter Anstrengungsasthma. Oft ist Anstrengungs-Asthma das erste Symptom, das den Eltern eines asthmakranken Kindes auffällt. Die Einnahme des Bedarfsmedikaments vor einer Trainingseinheit schützt die Atemwege des Asthmatikers vor der überschießenden Reaktion des Körpers.

 


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