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Verhalten in Notsituationen


Trotz einer guten und wirkungsvollen Schutztherapie kann es Situationen geben, in denen es doch zu Asthmasymptomen kommt (z.B. besonders viele Auslöser treffen zusammen, ein starker Infekt besteht). Dann ist es erforderlich, dass die Verengung der Bronchien schnell wieder beseitigt wird. Auch für diese Situation stehen wirkungsvolle und nebenwirkungsfreie Medikamente zur Verfügung.

Wichtige erste Maßnahmen können und sollten Sie zu Hause anwenden können. Dazu ist es notwendig zu erkennen, wann eine Verengung eingetreten ist, wie stark sie ist und welche Schritte im einzelnen anzuwenden sind. Wie dies möglich ist und was zu tun ist, sollten Sie wiederum mit Ihrem Arzt besprechen. Ein Standard Notfallplan sieht wie folgt aus:

 

Beschreibung Notfallplan


Wenn sich eine Atemnot durch ein Warnsignal ankündigt (z.B.: brummende Atmung, ...) können Sie vorerst einmal damit beginnen die Lippenbremse anzuwenden und eine Atemerleichterne Körperstellung (z.B. die Torwartstellung) einzunehmen.
Wenn sich der Zustand nach zehn Minuten nicht verbessert hat, sollten Sie bitte das Notfall-Medikament inhalieren (im Plan als rot hinterlegter Boxhandschuh dargestellt).
Um das Atmen bis zum Wirkungseintritt des Medikamentes zu erleichtern, bitte wieder für zehn Minuten die Lippenbremse starten und die Atemerleichternde Körperstellung einnehmen.
Fällt das Atmen immer noch schwer, bitte ein zweites Mal das Notfallmedikament inhalieren und anschließend nochmals für zehn Minuten Lippenbremse und Atemerleichternde Körperstellung einsetzen.
Setzt die Atemnot immer noch nicht aus, dann rufen Sie bitte unverzüglich den Arzt und fahren Sie mit der Lippenbremse und der Atemerleichternden Körperstellung bis zum Eintreffen des Arztes fort.

Notfallplan

Erklärung Notfallplan


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